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Donnerstag, den 12. November 2009 um 06:19 Uhr

Verlassene Warenkörbe: Die Top-Gründe

Geschrieben von Vincent Offenbeck / eCleaners-Team
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Jedes ernstzunehmende Warenkorbsystem (darunter natürlich auch Magento) bietet seinem Betreiber im Verwaltungspanel verschiedenen Optionen zur Analyse/Bearbeitung (verlassener) Warenkörbe der Online-Besucher.

Die Betrachtung und Auswertung dieser Daten kann wertvolle Informationen zu einzelnen Produkten liefern: So ist beispielsweise ein Artikel, der 10 mal in Warenkörbe gelegt, aber nur in einem einzigen Fall gekauft wurde, vermutlich optimierungsbedürftig - anderer Preis, bessere Produkttexte, etc...

Fast interessanter noch ist jedoch die Analyse der Frage, weshalb Kunden Warenkörbe im Generellen auflassen. Hier kann die automatische Datenauswertung in den seltensten Fällen eine Antwort liefern - es gilt den Kunden direkt zu fragen. Eine Umfrage mit dieser Zielsetzung hat vor Kurzem comScore veröffentlicht, die Ergebnisse im Detail:

Hohe Versandkosten, Sicherheitsbedenken und mangelnde Benutzerfreundlichkeit sind die Hauptursachen für aufgelassene Warenkörbe.

Interessant: Obwohl hohe Versandkosten auf Platz 1 der Bestellabbruchgründe rangiert, geben 40 Prozent der Umfrageteilnehmer an, sie hätten die Bestellung durchgeführt, wenn sie sich der Versandkosten von Anfang an bewusst gewesen wären.

Knapp 37 Prozent aller Webshop-Besucher lassen ihren Warenkorb hinter sich, um das betreffende Angebot mit dem konkurrierender Shops zu vergleichen. Weiteren 36 Prozent fehlt nach dem Aufschlag von Versand- und Bearbeitungsgebühren sprichwörtlich das "nötige Kleingeld" für den Abschluss der Bestellung. Knapp über ein Viertel aller potenziellen Kunden verlässt den Shop, um online nach Gutscheinen oder Rabatt-Aktionen zu suchen, von diesen kehren allerdings knapp 30 Prozent anschließend in den Webshop zurück und schließen ihre Bestellung ab. Und weitere 20 Prozent gehen an reale Ladengeschäfte, sowie die Konkurrenz verloren.

Darüber hinaus lassen Besucher ihre Warenkörbe vor allem auf Grund folgender Ursachen zurück:

  • 26 Prozent wollen offline shoppen
  • 24 Prozent finden ihre bevorzugte Zahlungsoption nicht
  • 23 Prozent geben an, der Artikel sei im Zuge der Bestellung nicht verfügbar gewesen
  • 22 Prozent finden keine Angaben zum Kundendienst und
  • 21 Prozent scheitern an Sicherheitsbedenken bzgl. der Kreditkartenzahlung

Anhand dieser Informationen lässt sich eine ganze Reihe von "Fehlern" und Mängeln im Vorfeld beseitigen - und den Wünschen der Kunden besser Rechnung tragen.

Zuletzt geändert am: Donnerstag, den 24. Juni 2010 um 19:18 Uhr
Vincent Offenbeck / eCleaners-Team

Vincent Offenbeck / eCleaners-Team

Vormals IKT-Fachredakteur für Händler und Unternehmen und sich der täglichen Herausforderungen des Business-Alltags, technologischer wie operativer Natur, bestens bewusst. Dieses Knowhow hilft Ihnen dabei, effizienter und produktiver zu agieren.

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