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Montag, den 14. Juni 2010 um 08:20 Uhr

Newsletter: Tipps zu Design und Gestaltung

Geschrieben von Vincent Offenbeck / eCleaners-Team
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Gestaltungstipps für maximale Newsletter-Performance Gestaltungstipps für maximale Newsletter-Performance

Im europäischen Online-Handel spielen Newsletter und Mails mit Sonderangeboten immer noch eine wichtige Rolle. Die Beachtung der folgenden drei Tipps hilft, die Rücklaufquoten zu maximieren:

1. Bilder richtig verwenden

Da Grafiken (wie Anhänge) prinzipiell eine Einbettung von Viren und anderem schädlichen Content ermöglichen, neigen viele E-Mail-Clients (wie auch Google Mail, jene von Smartphones, etc.) dazu, externe Inhalte - und damit auch Bilder - zunächst zu deaktivieren. Dies führt rasch dazu, dass ein ansprechend gestaltetes HTML-Mail plötzlich gar nicht mehr aussieht wie vom Designer ursprünglich angelegt.

Vor dem Versand des Mails gilt es daher stets die Anzeige mit abgeschalteten Images zumindest (und am besten in mehreren Client-Anwendungen) zu testen.

Umsicht gilt es auch bei der Auswahl der verwendeten Grafiken an den Tag zu legen: Platz ist kostbar und eine übermäßige Verwendung von Grafiken führt rasch zu einer Reizüberflutung, die von der eigentlichen Werbebotschaft ablenkt. Drei bis vier attraktive, kleine Bilder mit hohem Bezug zu den vorgestellten Angeboten sowie entsprechender Optik sorgen für eine gute Balance in HTML-Mails.

2. Aktionsindizierender Content

Nicht nur die kurze Aufmerksamkeitsspanne beim Lesen eines Mails spricht für die Verwendung von "Anreißern": Ein kurzer Vorgeschmack auf den Inhalt samt einem Link zum "Weiterlesen" oder "Mehr erfahren" steigert die Bereitschaft des Kunden zum Klicken eines Links und weckt die Neugier. Prinzipiell sollte jeder Abschnitt eines Mails mit einer Möglichkeit zur Interaktion versehen sein - in diesem Sinne empfiehlt es sich auch, Titel und Überschriften zu Links zu machen und direkt mit dem relevanten Inhalt auf der eigenen Website zu verknüpfen.

Angenehmer Nebeneffekt: Durch das "Weiterleiten" des Empfängers aus dem E-Mail-Programm auf die eigene Website bieten sich interessante Gelegenheiten für den Zusatzverkauf - die sich durch die Verwendung eigener Landing-Pages (der Zielseiten einzelner Links) stark an die Interessen der Kunden anpassen lassen.

Wie für alle anderen Inhalte im Web gilt auch für Mails: Content einfach und übersichtlich halten. Der gezielte Einsatz von Listen, Umbrüchen und einer entsprechend einfach zu lesenden Schrift wirkt bei der Steigerung der Aufnahmebereitschaft wahre Wunder.

3. Die Wahl des Layouts

Der Newsletter-Dienst Mailchimp bietet seinen Mailversand-Kunden ein Tool mit dem Namen "Inbox-Inspector". Dieser erstellt (gegen eine Gebühr) Voransichten der gestalteten Mail in 25 der gängigsten E-Mail-Anwendungen. Ähnlich den Internet-Browsern interpretieren auch Mailprogramme die Darstellung der (HTML-)Inhalte auf ihre ganz eigene Weise - und so sieht ein Mail nicht zwangsweise in allen Applikationen gleich aus.

Eine besondere Bedeutung kommt dieser Problematik bei der Verwendung von mehrspaltigen, oder verschachtelten Layouts zu: So neigen z.B. ältere Mobiltelefone dazu, HMTL-gestaltete Mails in einer grauenhaften Weise darzustellen. Für das Bewerben eines einzelnen Angebots empfiehlt sich üblicherweise ein einspaltiges Layout - beim Versand klassischer Newsletter hingegen sollte die Anzahl der eingesetzten Spalten 2 nicht übersteigen.

 

Zuletzt geändert am: Donnerstag, den 24. Juni 2010 um 19:15 Uhr
Vincent Offenbeck / eCleaners-Team

Vincent Offenbeck / eCleaners-Team

Vormals IKT-Fachredakteur für Händler und Unternehmen und sich der täglichen Herausforderungen des Business-Alltags, technologischer wie operativer Natur, bestens bewusst. Dieses Knowhow hilft Ihnen dabei, effizienter und produktiver zu agieren.

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1 Kommentar

  • Kommentar Link Juliana Anselmo da Rocha Donnerstag, den 24. Juni 2010 um 19:52 Uhr Gepostet von Juliana Anselmo da Rocha

    Eine Gliederung in Titel, Vorspann und "eigentlichem" Text (wie man es aus Zeitungen gewohnt ist) erlaubt ein rasches "Überfliegen" des Textes und ein Weiterlesen bei interessanten Passagen - nicht viel, aber besser als Nicht-einmal-ignoriert

    Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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